Archive for the ‘ Networking ’ Category

Linkbuilding, Linkbaits und Blogparaden

Linkbuilding, Linkbaits und Blogparaden

Im Marketing ist heute das Internet eine der grössten Chancen mit wenig Geld an ein grosses Publikum zu gelangen. Aber um Leute auf unsere Website zu ziehen, muss die URL ja erst mal bekannt werden. Einerseits haben wir Vertriebspartner, die uns auf ihrer Website erwähnen und zu uns linken, anderseits müssen wir jedoch auch ausserhalb unseres bisherigen Umkreises Kunden ansprechen können und somit auch Links von anderen Seiten generieren.

Eine Möglichkeit dazu sind Linkbaits. Diese “Linkköder” sind Texte, Videos, Wettbewerbe, Downloads oder andere Inhalte, die Besucher auf die eigene Website ziehen. Damit das funktioniert, müssen die Inhalte entweder Nutzen bieten oder unterhaltsam sein, so werden sich die Besucher die Seite gerne näher ansehen und den Link vielleicht auch weiter empfehlen. Hier arbeiten wir einerseits an unserem Blog, anderseits planen wir auch, auf unserer Website verschiedene Inhalte zum Projektmanagement zu veröffentlichen.

Eine zweite Möglichkeit, die keinen Geldeinsatz braucht, sind Blogparaden. Dabei werden Blogbetreiber aufgerufen, zu einem vorgegebenen Thema einen Artikel auf ihrem Blog zu verfassen und diesen dann auf einen festgelegten Artikel auf dem Urheberblog zu verlinken. So werden Links generiert. Ausserdem kann man nach einer erfolgreichen Blogparade z.B. alle Beiträge als E-Book zum Download bereitstellen, wie das Andrea und Mike vom Telefonart-Blog getan haben. Auch wir planen für den Oktober eine Blogparade zum Thema “Wissensmanagement in Unternehmen”, mehr erfahrt Ihr dann hier oder direkt auf dem Scheuring-Blog.

Wenn man noch nicht sehr viele Blogger kennt, kann man seine Blogparade auch unter blog-parade.de anmelden und/oder die einem bekannten Blogger bitten, die Blogparade auch unter ihren Lesern bekannt zu machen. Habt Ihr schon bei Blogparaden mitgemacht oder habt Ihr selbst welche durchgeführt? Mit welchem Ergebnis, sind die neuen Besucher geblieben?

Eine dritte Möglichkeit, Links aufzubauen, sind Social Bookmarking Sites wie mister-wong.de, delicious.com oder stumbleupon.com oder Blogverzeichnisse wie technorati.com, bloggeramt.de oder bloggerei.de. Ich habe zumindest unseren Blog einfach mal überall angemeldet (halt wie ein richtiger “Noob” ;-) ) und beginne jetzt langsam, auch die einzelnen Artikel und Subseiten bei Mister-Wong und Co. zu bookmarken. Ich weiss noch nicht genau, ob “zu viel davon” negative Auswirkungen haben kann, hat jemand von Euch Erfahrungen damit gemacht? Welches sind Eure liebsten Bookmarking-Sites und Blog-Verzeichnisse? Übrigens: auf dem Blog Netheweb wurde die bereits erwähnte Aktion “Blogger helfen Bloggern” ins Leben gerufen, bei der die Teilnehmer gegenseitig ihre Mister-Wong-Bookmarks zu ihren Favoriten hinzufügen (siehe meinen Artikel). Finde ich eine gute Sache :-) .

Die etwas andere Visitenkarte: Moo-Minicards

Zwar hat das nicht direkt mit meinem Marketing-Experiment zu tun, aber ich habe mir Visitenkärtchen machen lassen. “Schon wieder Visitenkarten, langweiliiiiiiig” sagt Ihr? Ok ok, aber diese Visitenkärtchen sind anders: es sind Moo-Minicards. Sie sind nur halb so hoch wie die Standardkarten. Auf der Vorderseite habt Ihr 6 Zeilen zur Verfügung, auf denen Ihr das Wichtigste über euch festhalten könnt.

Der wahre Clou ist jedoch die Rückseite. Daruf könnt Ihr entweder eigene Fotos oder Grafiken, einen Text auf farbigem Grund oder aber eines der von Moo zur Verfügung gestellten Designs drucken lassen. Die Minicards kosten 11.90£/13,97 € für 100 Stück und Ihr könnt maximal 100 verschiedene eigene Bilder uploaden. Ich finde die Minicards toll, sie sind wegen ihrer unüblichen Grösse ein Blickfang und die Rückseite bietet euch die Möglichkeit, sie noch einzigartiger und wiedererkennbarer zu machen.

Wie die selbst designten Kärtchen bei mir geworden sind, seht ihr hier:

Kennt Ihr noch andere Dienste und Anbieter, die spezielle, wiedererkennbare Visitenkarten anbieten? Postet doch den Link (ev. sogar mit Bildbeispiel) als Kommentar :) .

Visitenkarten online bestellen

Visitenkarten online bestellen

So, nach einer turbulenten Woche kommt hier wieder einmal ein Beitrag von mir ;-) .

Visitenkarten sind ein einfaches, aber notwendiges Marketingmittel. Mit der Abgabe einer Visitenkarten bleibt man dem Gesprächspartner eher in Erinnerung und er findet ausserdem alle wichtigen Kontaktangaben an einem Ort.

Für Visitenkarten gibt es heute auch viele Angebote im Internet. Der Anbieter, der uns bisher am meisten überzeugt hat, ist arial.ch. Für die Visitenkarten kann man entweder eine Vorlage uploaden oder die Visitenkarten gleich online selbst designen. Der Editor ist einfach zu handhaben und gut erklärt. Ausserdem werden bestellte Visitenkarten im Account gespeichert und können so jederzeit nachbestellt oder angepasst werden. Die Lieferung kam bisher immer sehr schnell an und die Qualität hat uns auch überzeugt.

Ein weiterer Anbieter, den wir ausprobiert haben, ist Vistaprint. Wenn Ihr auffallen möchtet mit Eurer Visitenkarte ist Vistaprint keine schlechte Lösung, die Kärtchen haben nämlich nicht das übliche 85×54 mm- Format  sondern sind 87 x 49 mm gross. Auch hier wird ein online-Editor zur Verfügung gestellt und die Vorlagen können gespeichert und wieder verwendet werden.

Bei beiden Anbietern ist es möglich, die Visitenkarten beidseitig bedrucken zu lassen. Die Rückseite kann verschiedene Funktionen erfüllen: Ihr könnt dort z.B. Eure Privatadresse aufdrucken, wenn das für Eure geschäftlichen Kontakte wichtig ist. Oder es besteht bei beiden Anbietern die Möglichkeit, Kalender oder Terminerinnnerungen aufdrucken zu lassen.

Für uns ist die Bestellung per Internet sehr bequem und da auch kleine Auflagen (ab 150 Stück bei arial, ab 250 Stück bei Vistaprint) gedruckt werden können, eignet sich diese Variante auch für kleinere Unternehmen. Bei der Gestaltung der Visitenkarten sind euch fast keine Grenzen gesetzt, Ihr könnt eigene Fotos oder Logos verwenden oder auch nur Text aufdrucken. Wir haben unsere Karten ziemlich nüchtern gehalten, doch gerade wenn Ihr in einem kreativen Beruf arbeitet, darf es ruhig auch “etwas mehr” sein :-) .

Twitter – wir kommen!

Twitter – wir kommen!

Nachdem ich mich über’s Wochenende durch das Buch Twitter. Mit 140 Zeichen zum Web 2.0 von Nicole Simon und Nikolaus Bernhardt durchgearbeitet habe, sind wir bereit, uns auf das Abenteuer Twitter einzulassen. Das Buch kann ich sehr empfehlen, zwar ist Twitter an sich relativ selbsterklärend, aber gerade im Bereich “Corporate Twittering” ist das Buch als Leitfaden sehr geeignet. Nicole Simon und Nikolaus Bernhardt führen im Übrigen auch ein Blog zum Buch auf http://mit140zeichen.de. Ich habe also letzten Freitag für die Scheuring Project Management AG einen Twitter-Account angelegt und als ersten Tweet, ganz banal, ein “Hallo” in die Welt hinaus gesendet.

Als zweites habe ich dann begonnen, den Twitter-Background an unser Corporate Design anzupassen. Hier seht ihr das Ergebnis:

Einen eigenen Twitter-Background zu erstellen ist ziemlich einfach, aber für Neulinge (wie mich) kann eine kleine Hilfestellung trotzdem nicht schaden. Ich arbeite deshalb gerade an einem E-Booklet zum Thema, das ich noch diese Woche hier auf meinem Blog zu Download bereitstellen werde. Da der Twitter-Account hauptsächlich von unserem CEO betrieben werden soll, haben wir uns entschlossen, dies auf Twitter auch so zu deklarieren. Der Username lautet zwar “ScheuringAG” aber als Eigentümer ist Heinz Scheuring eingetragen. Zudem habe ich in den Background sein Foto eingebunden. Ich finde es auch bei Firmen-Accounts sympathischer, wenn man weiss, mit wem man es zu tun hat, als wenn nur der Firmenname ersichtlich ist.

Mein Chef wird also in Zukunft auf http://twitter.com/ScheuringAG zu Projektmanagement-Themen, Produktnews, Linktipps und über Alltägliches twittern. Für ihn ist die ganze Social Media-Welt noch relativ neu und die Unsicherheit darüber, ob es denn auch “etwas bringt” eher gross. Aber wir sind beide davon überzeugt, dass es sich lohnt, Twitter auszuprobieren. Ich würde mich freuen, wenn ihr unseren Tweets “followt” :-) .

Networking – wen man so alles kennt…

Networking – wen man so alles kennt…

Kontakte sind etwas sehr nützliches und ein unschätzbares Gut in praktisch jedem Geschäftszweig. Eigentlich hatte ich bisher immer gedacht, dass ICH sowas wie Networking nicht die Richtige bin, ich bin schliesslich nur Studentin und kenne keine wichtigen Manager oder Journalisten.

Aber kürzlich ist mir klar geworden: das brauche ich auch gar nicht! Als ich mal genauer darüber nachgedacht habe, habe ich gemerkt, wie viele Leute ich eigentlich kenne, die mir bei meiner Arbeit sehr nützlich sein können.

Angefangen bei meiner Mutter, die als Fotografin bereits die Fotos für unsere Website gemacht hat, über eine Kollegin, die gerade Ihre Ausbildung als Grafikerin beendet hat bis zu einem Vereinskollegen, der Marketingfachmann ist.

Deshalb möchte ich allen Network-Muffeln Mut machen: man muss nicht unbedingt die Bosse der UBS, von Siemens oder Nestlé kennen, es reicht für den Anfang auch bereits, wenn man weiss, wer im eigenen Umfeld besondere Stärken und Talente besitzt. Macht doch mal eine Liste von allen Bekannten und Freunden, die euch in den Sinn kommen und schreibt zu jeder Person deren besondere Stärken oder Hobbies auf. Ihr werdet erstaunt sein, was da alles zusammen kommt! :-)