Beim Stöbern im Internet bin ich wieder einmal auf ein tolles Tool gestossen, mit dem man ganz einfach und bequem Bilder direkt im Browser bearbeiten kann.
Der Online-Dienst heisst Picnik und bietet sehr viele Funktionen, die man üblicherweise so braucht. Um Photos und Bilder zu bearbeiten muss man sich noch nicht einmal registrieren, geschweige denn Software downloaden, sondern kann sofort loslegen.Von Drehen und Strecken, Rote-Augen-Korrektur und verschiedene Verfremdungseffekte über das Hinzufügen von Text kann das Ding praktisch alles. Es gibt auch eine kostenpflichtige Premium-Version, aber für die meisten “normalen” Anwendungen reicht die kostenlose Variante völlig aus.
Picnik ist an diverse Social Media Networks wie Flickr, Facebook, Twitter oder Picasa angeschlossen, die bearbeiteten Bilder können also direkt in diese Alben gespeichert, bzw der Link dazu veröffentlicht werden. Alles in allem ist picnik wirklich einen Augenschein wert .
Heute war ich auf der Suche nach einer einfachen Möglichkeit, wie man ohne Kenntnis von Flash-Programmierung Werbebanner in dieser “Sprache” erstellen kann. Dabei bin ich auf die Website Bannersnack.com gestossen. Hier kann man nach einfacher Registrierung (man kann sich auch via Facebook-Account einloggen) gleich anfangen, seine Werbebanner zu gestalten.
Für die Erstellung stehen alle gängigen Standardformate zur Verfügung. Danach besteht die Möglichkeit, Bilder, Text oder Clip-Arts in das Banner einzubauen. Es können ähnlich wie bei PowerPoint-Präsentationen mehrere Folien erstellt werden, die dann nacheinander abgespielt werden. Zwischen den Folien kann man ausserdem Übergänge einfügen. Auch die Anzeigedauer der einzelnen Folien kann individuell eingestellt werden.
Hier oben könnt Ihr ein Beispiel sehen, das ich innert wenigen Minuten erstellt habe. Kein Meisterwerk, aber daran seht Ihr nur, wie viel möglich wäre, wenn man etwas mehr Zeit in die Gestaltung investiert . Die Erstellung der Banner ist kostenlos, um sie dann jedoch vollumfänglich nutzen (downloaden oder Code ohne “Wasserzeichen” bzw. den Link, der in meinem Beispiel am unteren Rand erscheint, einbinden) kann, muss man sein Werk mittels Credits kaufen. Der Download kostet nachher 4 Points, das Einbinden des Codes 6 Points. Man muss mindestens 10 Credits für 19$ kaufen. Aber trotz der Tatsache, dass der Dienst nicht ganz kostenlos ist, kann sich die Investition im Gegensatz zu einem Auftrag an einen Profi für kleine Unternehmen mit etwas gestalterischem Flair lohnen .
Mit dem folgenden Dienst könnt Ihr ganz einfach und kostenlos ein Thumbnail (ein kleines Vorschaubild) von Eurer Website oder Eurem Blog erstellen lassen. Ihr könnt damit Euren Blog oder Eure Website auf andern Seiten bewerben. Oder eine Gallerie Eurer Fotos erstellen. Oder euch selbst was einfallen lassen .
http://www.thumbalizr.com/index.php
Um ein Thumbnail zu erstellen müsst Ihr einfach die URL eingeben, die Grösse wählen und per “Rechtsklick – Grafik speichern” herunterladen. Der Dienst ist zwar noch im Beta-Stadium, funktioniert aber einwandfrei . Wir haben damit zum Beispiel das Vorschaubildchen von unserem Blog auf der Startseite unserer Website platziert um unsere Websitebesucher damit auch auf unseren Blog aufmerksam zu machen.
Wenn Ihr für eure Website oder euer Blog Buttons erstellen wollt, aber selbst mit Grafikprogrammen nicht so vertraut seid, bieten die folgenden 3 Onlinedienste eine kostenlose Möglichkeit, Buttons im Web 2.0-Stil in kurzer Zeit und ohne Grafik-Kenntnisse selbst zu erstellen. Dieser Beitrag passt auch gleich in die neu ausgerufene Blogparade “Pimp your Page (Pagegloss)” von bblogs.de. In dieser Blogparade geht es darum, Tools und Dienste vorzustellen, die den Blog oder die Website für die Besuch attraktiver, schicker oder interaktiver macht. Ich finde das Projekt interessant und bin gespannt, was da so zusammen kommt!
Alle Dienste sind sehr einfach zu handhaben und die Buttons können nach Lust und Laune angepasst werden. Hier zwei Beispiele, die ich in einigen Minuten erstellt habe:
Habt Ihr schon mein neues Peel-Banner rechts oben gesehen? Ich habe es mit 123-banner.com online kostenlos erstellt. Einziger “Haken” ist, dass man für den kostenlosen Einsatz den Hinweis auf die Website im Banner belassen muss. Wenn man das Banner lieber ohne das 123-Logo haben möchte, kann man günstig einen Premium-Zugang für 12 Stunden, 7 oder 30 Tage erwerben.
Ausser den Peel-Bannern könnt Ihr auch “normale” Banner in den Formaten 80×210px, Skyscraper-Banner, graphische und Foto-Banner, sowie solche mit Ton erstellen.
Das Banner ist innert wenigen Minuten erstellt. Dazu könnt Ihr ein Bild uploaden, danach gebt Ihr den gewünschten Text ein und wählt die Farben aus. Danach bekommt Ihr einen Code, den Ihr dann einfach in Euer Websitentemplate einbindet. Voilà , euer Banner ist fertig .
Wenn man eine eigene Website oder einen eigenen Blog betreibt, ist man immer auf der Suche nach (guten) Backlinks. Gerade am Anfang ist das jedoch nicht ganz so einfach. Deshalb gibt es Dienste, die diesen Linktausch automatisieren und damit effizient gestalten wollen. Einen dieser Dienste, BlogUpp.com, teste ich gerade, vielleicht habt Ihr das Widget unten in der rechten Seitenleiste schon gesehen.
Die Anmeldung für den Dienst ist extrem einfach, man trägt nur die URL der eigenen Website in ein Feld ein, klickt “OK” und bekommt dann einen Code, den man auf der eigenen Site einfügen muss. In diesem Widget sollen dann Vorschaubilder von Blogs anderer Teilnehmern des Programms angezeigt werden. Wenn man mit der Maus über das Thumbnail fährt, wird ein Teaser des neusten Beitrags angezeigt. Im Gegenzug wird der eigene Blog ebenfalls in den Widgets der anderen Teilnehmer angezeigt. Alle Blogs werden zuerst geprüft und erst dann freigeschaltet.
Verschiedene Blogbeiträge aus dem Jahr 2008 befassen sich mit BlogUpp und die meisten waren der Meinung, dass es vor allem im deutschsprachigen Raum wohl noch zu wenige angemeldete Blogs gibt, damit der Dienst wirklich interessant ist. Ausserdem wird das Widget von vielen Blogbetreibern (wie auch von mir, wie ich zugeben muss) eher schlecht, d.h. im unteren Bereich der Website, positioniert.
Trotz der eher negativen Berichte über BlogUpp werde ich den Dienst mal eine Weile testen. Erstens ist unterdessen etwas mehr Zeit ins Land gegangen und es haben sich (hoffentlich) mehr Blogbetreiber bei BlogUpp angemeldet. Zweitens finde ich die Idee an sich, themenverwandte Blogs zufallsmässig auf dem eigenen Blog angezeigt zu bekommen, spannend. Da kann man auch selbst noch die eine oder andere Perle entdecken.
Falls Ihr auch schon Erfahrungen mit BlogUpp oder ähnlichen Diensten gemacht habt, freue ich mich auf Eure Kommentare!
Für heute wieder mal ein Internet-Fundstück: Ein kostenloser Online-Logodesigner. Wenn Ihr für ein kleineres Projekt ein Logo erstellen möchtet, probiert doch mal “Logoease” aus. Ihr könnt dort verschiedene Motive auswählen, diese danach farblich anpassen und einen Text dazu setzen. Zwar ist die Anzahl an verfügbaren grafischen Elementen ziemlich begrenzt, doch mit etwas Fantasie kann man auch damit ein ansprechendes Ergebnis erzielen. Das fertige Logo kann als JPG, TIFF, EPS und PNG herunter geladen werden.
Hier ein Beispiel, das ich in 5 Minuten erstellt habe:
Hat zwar ebenfalls nichts mit Marketing zu tun, aber ich fand diesen Flowchart einfach zu schön . Für alle, die sich auch schon mit (eigentlich lösbaren) Computerproblemen von Verwandten, Bekannten oder Mitarbeitern herumschlagen mussten:
Zwar hat das nicht direkt mit meinem Marketing-Experiment zu tun, aber ich habe mir Visitenkärtchen machen lassen. “Schon wieder Visitenkarten, langweiliiiiiiig” sagt Ihr? Ok ok, aber diese Visitenkärtchen sind anders: es sind Moo-Minicards. Sie sind nur halb so hoch wie die Standardkarten. Auf der Vorderseite habt Ihr 6 Zeilen zur Verfügung, auf denen Ihr das Wichtigste über euch festhalten könnt.
Der wahre Clou ist jedoch die Rückseite. Daruf könnt Ihr entweder eigene Fotos oder Grafiken, einen Text auf farbigem Grund oder aber eines der von Moo zur Verfügung gestellten Designs drucken lassen. Die Minicards kosten 11.90£/13,97 € für 100 Stück und Ihr könnt maximal 100 verschiedene eigene Bilder uploaden. Ich finde die Minicards toll, sie sind wegen ihrer unüblichen Grösse ein Blickfang und die Rückseite bietet euch die Möglichkeit, sie nocheinzigartiger und wiedererkennbarerzu machen.
Wie die selbst designten Kärtchen bei mir geworden sind, seht ihr hier:
Kennt Ihr noch andere Dienste und Anbieter, die spezielle, wiedererkennbare Visitenkarten anbieten? Postet doch den Link (ev. sogar mit Bildbeispiel) als Kommentar .
In diesem Blog werde ich Euch darüber auf dem Laufenden halten, wie sich mein Experiment, als Laie das Marketing einer kleinen Firma zu organisieren, entwickelt. Das Wichtigste dabei ist, dass alle Massnahmen wenig kosten aber trotzdem effektiv sein sollten.
Ausserdem stelle ich hier immer wieder kostenlose oder günstige Tools vor, die Ihr im Marketing (online aber auch im "echten Leben") einsetzen könnt und die ich auch selbst getestet habe und die wir meist auch für unsere Kampagnen einsetzen.