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AdWords: die 3 grössten Anfängerfehler

Hier nun also der erste Teil der angekündigten AdWords-Serie. Wie schon erwähnt sieht AdWords zu Beginn recht einfach aus, Google macht einem das Leben mit einigen Standard-Einstellungen leicht. Meint man zumindest. Doch trotz guter Kostenkontrolle kann AdWords bald zu einer relativ kostenintensiven Werbemassnahme im Vergleich zu ihrem Nutzen werden, wenn man einige wichtige Punkte nicht beachtet. Deshalb hier die 3 grössten Anfängerfehler (die natürlich auch ich gemacht habe… ich spreche also aus leidvoller Erfahrung):

  1. Eure Anzeigen sind zu generell formuliert. Wenn Ihr Euren Blog oder Eure Website ganz generell über AdWords vermarkten wollt, klappt das häufig eher schlecht. Überbegriffe wie Marketing oder Projektmanagement sind meistens bereits sehr gut abgedeckt und eine Platzierung auf der ersten Ergebnisseite von Google kostet Euch ein kleines Vermögen. Besonders wenn Ihr mit Eurem Blog keine kommerziellen Ziele verfolgt und mit Werbeeinnahmen vielleicht ein paar Euro im Monat verdient, lohnt sich das unter keinen Umständen. Es ist viel einfacher einen einzelnen Beitrag oder eine einzelne Leistung ganz konkret zu bewerben. Dann habt Ihr auch die Möglichkeit, viel spezialisiertere Keywords zu verwenden. So spart Ihr Geld und Ihr bekommt erst noch “qualifiziertere” Besucher, denn die User, die auf Eure Anzeige klicken, wissen bereits im Vorfeld besser, was sie erwartet.
  2. Ihr lasst Google die Kosteneinstellungen machen. Google meint es ja gut, sie machen uns den Einstieg so einfach wie möglich. Aber das rentiert sich nicht. Bei meinen AdWords-Anzeigen war mit der Einstellung CPC-Gebote automatisch einstellen, um die Klickanzahl für Ihr Budget zu maximieren für die Cost-per-Click-Gebote eine Obergrenze von 2.75  Fr. (ca. 1,80 €). Eigentlich klingt die Einstellung Klickanzahl für Ihr Budget maximieren doch toll. Nur war das (auch in Verbindung mit schlechten (sprich: zu generellen) Keywords) viel zu teuer. Ihr könnt bei Google Analytics für jedes einzelne Keyword einstellen, wie hoch das maximale Gebot sein soll. Google zeigt euch in der Keyword-Übersicht jeweils auch an, wie teuer es ist, wenn Ihr mit einem bestimmten Keyword auf der ersten Ergebnisseite erscheinen wollt. Dazu müsst Ihr aber die oben genannte Einstellung ändern zu .
  3. Ihr vergleicht die Performance Eurer Anzeigen nicht. Die Arbeit ist nicht getan, wenn eine Anzeige aufgeschaltet ist. Wenn Ihr mit AdWords Erfolg haben wollt, lohnt es sich, am Anzeigentext zu feilen. Hier macht es uns Google wirklich einfach. Ihr könnt für eine Kampagne mehrere Anzeigen schalten und deren Leistungen vergleichen. Erstellt also für eine Leistung oder ein Angebot mehrere Anzeigen mit verschiedenem Text und vergleicht sie unter einander. So findet Ihr heraus, was Eure Kunden am meisten anspricht und wo sie lieber die Finger davon lassen.

Welche Fehler habt Ihr bei Euren ersten Kampagnen mit AdWords gemacht, welche (Anfänger-)Fehler sollte man noch vermeiden? Freue mich auf Eure Kommentare!

AdWords-Serie im Aufbau

AdWords-Serie im Aufbau

Nachdem mein Artikel zu AdWords, den ich zugegebenermassen auch etwas gefrustet verfasst habe, von Marcus einen kritischen Kommentar kassiert hat, habe ich beschlossen, dem Experiment “Google AdWords” noch eine Chance zu geben. Diesmal verlasse ich mich aber nicht auf Googles Voreinstellungen. Diesmal mache ich es richtig, das ganze Programm :-) .

Mein erster Schritt, wie könnte es anders sein, war der Kauf eines Buches. Mit “AdWords für Dummies” fange ich also nochmal von vorne an und bin gespannt, wie sich die Sache mit etwas mehr “Knowhow” und Kontrollen entwickelt.

Meine erste Erkenntnis ist jedenfalls: Google AdWords ist zwar grundsätzlich leicht einzurichten, aber wenn man damit Erfolg haben will, ist die Sache nicht ganz so simpel, wie einem das gerne weisgemacht wird… ;-) .

Meine Erfahrungen mit AdWords

Meine Erfahrungen mit AdWords

Sozusagen als “Testlauf” für unsere Geschäftswebsites habe ich für meinen Blog hier Google AdWords ausprobiert. Bei diesem kleinen Experiment geht es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln, wie man die Kampagnen steuern kann, was man von AdWords in etwa erwarten darf.

Dazu muss zuerst gesagt sein, dass ich natürlich kein riesiges Budget für diese Testkampagne eingesetzt habe. Bei AdWords kann man festlegen, wie viel Geld man durchschnittlich pro Tag ausgeben will und über welchen Zeitraum die Kampagne laufen soll. Ich habe also einen durchschnittlichen Tagesetat von 3.- Fr. gesetzt und lasse die Kampagne vom 14.9. bis zum 28.9. laufen. Bisher ist die Kampagne also schon etwas mehr als eine Woche online und hat bei knapp 10′000 Impressionen insgesamt 19 Klicks generiert. Dafür habe ich bisher knapp 25.- Fr. ausgegeben. Hat sich das gelohnt?

Die Besucherzahlen meines Blogs haben sich nicht markant erhöht durch die Kampagne, 19 Klicks sind nicht die Welt, das macht ca. 2 Klicks mehr pro Tag. Vielleicht sieht sich der Eine oder Andere meinen Blog ab und zu wieder mal an oder abonniert den Feed. Aber 25.- Fr. für 19 Klicks ist doch recht viel. Vielleicht ist der Kampagnentext nicht ideal, ausserdem ist der Bereich “Marketing” sehr gut besetzt. Also müsste ich noch einmal eine Testphase mit anderem Text und vielleicht anderen Keywords starten. Doch bisher kann ich für mich sagen, dass sich AdWords nicht gelohnt hat.

Habt Ihr auch schon Erfahrungen mit AdWords gemacht? Hat es sich für Euch ausgezahlt? Worauf habt Ihr speziell geachtet? Ich freue mich auf Eure Kommentare :)