“Das bekomme ich doch auch gratis” – Preissetzung bei Internetprodukten

Eines unserer Projekte, hyperWeb.org, ist ein Internet-Produkt. Die Idee hinter hyperWeb ist, dass Büro-Mitarbeiter oft extrem viel Zeit brauchen, wenn Sie auf dem Internet nach Wissen zu einem bestimmten Business-Thema suchen. In hyperWeb wurden und werden nun tausende von Links zu Wirtschaftsthemen wie Marketing, Unternehmensführung oder Projektmanagement gesammelt und “von Hand” ausgewertet. So werden Kommerz und nicht zuletzt auch Spamsites ausgeblendet.

Eine beträchtliche Schwierigkeit besteht darin, das Pricing für diesen Dienst zu gestalten. Sind Internetuser überhaupt bereit, für solch ein Angebot zu bezahlen, sprich, ein Abonnement zu erwerben? Oder erwarten sie, dass das Angebot über Werbung finanziert wird? Wie viel würden sie für ein Abonnement bezahlen? Ich glaube, dass viele Internetdienste ein ähnliches Problem haben. Vieles ist heute kostenlos verfügbar, auch wir nutzen ja, wie in früheren Beiträgen schon erwähnt, zum Teil kostenlose Software. Aber leider sind dadurch Kunden immer weniger bereit, für Dienstleistungen zu bezahlen. Als junges Projekt mit noch nicht sehr vielen Nutzern ist jedoch die Chance, einigermassen rentabel Werbeflächen vermieten zu können ziemlich klein.

Fast alle Dienstleister bieten aus diesem Grund eine Basisversion eines Dienstes oder einer Software an, die kostenlos genutzt werden kann. Auch wir stellen unseren Usern die kostenlose hyperSearch zur Verfügung.  Über diesen Dienst sind jedoch nicht ganz alle Inhalte abrufbar. So sollen User zu einem Abokauf angeregt werden. Ob sich das auszahlt, werden wir bald sehen. :)

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