Lokalisierung und Suchmaschinenoptimierung für Onlinevermarkter – Gastbeitrag von Christian Arno

Und wieder einmal ein Gastartikel, diesmal von Christian Arno zum Thema Suchmaschinenoptimierung und Fremdsprachen. Christian Arno ist Gründer und Geschäftsführer des internationalen Übersetzungsunternehmens Lingo24, das mehr als hundert Mitarbeiter auf vier Kontinenten beschäftigt. Mit Kunden in über sechzig Ländern und einem Umsatz im Jahr 2009 von mehr als 6,1 Millionen CHF.

Lokalisierung und Suchmaschinenoptimierung für Onlinevermarkter
Englisch mag zwar die Lingua franca des World Wide Web sein. Dabei sollte man jedoch unbedingt Folgendes berücksichtigen: Drei Viertel der Weltbevölkerung spricht überhaupt kein Englisch.

Aus der Online-Perspektive ergibt sich folgendes Panorama: Mehr als 460 Millionen Internetnutzer kommunizieren in Englisch in einem muttersprachlichen Standard. Weltweit gibt es jedoch mehr als 1,5 Milliarden Internetnutzer, was bedeutet, dass mehr als eine Milliarde der Internetnutzer eine andere Muttersprache als Englisch hat. Das sind ganz schön viele Leute. Das Web ist ein sprachliches Labyrinth, und die Notwendigkeit für die Unternehmen, ihre Kunden in deren eigener Sprache anzusprechen, kann gar nicht hoch genug bewertet werden.

Vor diesem Hintergrund gilt, dass die Globalisierung von Unternehmen nur bei einer lokalen Denkweise erfolgreich sein kann. Asien macht mehr als 40% der weltweiten Internetnutzer aus, wobei China 30% mehr Internetnutzer hat als die gesamte USA. Zudem haben Marktstudien gezeigt, dass mehr als die Hälfte aller Verbraucher über Websites in ihrer eigenen Sprache einkaufen. Es ist anzunehmen, dass dieser Anteil noch weiter steigen wird, denn die Zahl der Internetnutzer wächst in aufstrebenden Märkten, wie zum Beispiel in Russland und China, viel stärker als in den westlichen Märkten.

Die Sprache und das Web
Bei der Online-Ausrichtung auf internationale Märkte muss man sich auch der dialektischen Unterschiede bewusst sein. Der Unterschied zwischen Französisch und Deutsch ist für jeden offensichtlich, selbst wenn man keine der beiden Sprachen spricht. Aber die Unterschiede zwischen dem in Frankreich gesprochenen Französisch im Vergleich mit dem, das in Kanada, in der Schweiz oder in Belgien gesprochen wird, sind weniger offensichtlich. Es gibt jedoch einige wichtige Unterschiede.

Das kanadische Französisch (Québéquois) tendiert zum Beispiel dazu, englische Begriffe wörtlich ins Französisch zu übersetzen und nicht als Anglizismen zu übernehmen. Das “Wochenende” ist im kanadischen Französisch zum Beispiel das fin de semaine (wörtlich: “Ende der Woche”) Im Standardfranzösisch wird dagegen der anglisierte Begriff le weekend gebraucht.

Im französischsprachigen Europa gibt es viele weitere Beispiele, die die Nuancen zwischen den unterschiedlichen Dialekten anschaulich darstellen, von denen hier nur einige dargestellt sind.

Das Gleiche gilt für andere Sprachdialekte. Das Spanisch in Spanien und das Spanisch in vielen anderen hispanischen Ländern können ziemlich unterschiedlich sein. In Spanien bezeichnet man zum Beispiel mit dem Begriff carro einen Karren bzw. ein Fuhrwerk. In Lateinamerika wird dieser Begriff dagegen zur Bezeichnung von Personenkraftwagen benutzt, die in Spanien wiederum coche heißen. Und um die Verwirrung perfekt zu machen bedeutet coche in Lateinamerika “Kinderwagen”.

Neben Englisch sind die wichtigsten europäischen Sprachen im Internet Deutsch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch, wobei die beiden letzteren aufgrund ihrer Verbreitung in Lateinamerika eine besondere Stellung einnehmen.

Suchmaschinenoptimierung und das Web
Online-Marketing ist eines der wirksamsten Werkzeuge, die einem modernen Geschäftsalltag zur Verfügung stehen. Es stellt eine Verbindung zwischen Unternehmen und Kunden her und erleichtert den Aufbau gegenseitig vorteilhafter Beziehungen zwischen den Verkäufern und Käufern in aller Welt.

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) stellt einen der Grundpfeiler von Online-Marketing-Strategien vieler Unternehmen dar. Laut einer Studie der European Interactive Advertising Association (EIAA) planen zwei Drittel der Vertriebsunternehmen in Europa die Verstärkung ihrer SEO-Ressourcen für dieses Jahr. Außerdem planen für das Jahr 2010 94% der europäischen Vertriebsunternehmen die Erhöhung ihrer Gesamtausgaben für die Internetwerbung.

Eine Sache sind die heimischen Märkte. Eine ganz andere Sache ist die Einführung von vollständig lokalisierten und optimierten Websites in einer fremden Sprache. Es versteht sich von selbst, dass Sie bei der Anpassung Ihrer Webinhalte für den internationale Markt stets die Dienste professioneller Übersetzer in Anspruch nehmen sollten. Es ist jedoch genau so wichtig, die zentralen Suchbegriffe nicht wörtlich aus dem Englischen zu übersetzen. Im Folgenden möchte ich dies näher ausführen.

Eine korrekte, dem Wörterbuch entnommene Übersetzung eines Suchbegriffes ist unter Umständen nicht das, was Internetbenutzer eingeben, wenn sie online nach Produkten oder Dienstleistungen suchen. Sie verwenden vielleicht umgangssprachliche Ausdrücke, Abkürzungen oder auch ein ganz anderes Wort, das die gleiche Wortbedeutung hat. In der gleichen Weise, wie Sie zur Optimierung Ihrer Website die fachspezifischen Suchbegriffe in der Ausgangssprache festlegen, sollten Sie auch bei der Ermittlung der Suchbegriffe in anderen Sprachen vorgehen.

Das folgende Beispiel soll dies verdeutlichen. Ein Unternehmen, das Kfz-Versicherungen auf dem englischsprachigen Markt verkauft, wird sich darum bemühen, für den Suchbegriff “Car Insurance” ein möglichst hohes Ranking zu bekommen. Dann entscheidet sich das Unternehmen, seine Produkte auch auf dem französischsprachigen Markt anzubieten.

Die zutreffende Übersetzung von “Car Insurance” ins Französische lautet: l’assurance automobile. Das französische Keyword-Tool von Google liefert für diesen Begriff jedoch nur sehr wenige Treffer. Dagegen werden die Suchbegriffe assurance auto oder assurance voiture viel häufiger benutzt. Grobe Schnitzer im Bereich der Suchmaschinenoptimierung können ganz einfach durch ein bisschen Recherche vermieden werden.

Suchmaschinenrankings in einer fremden Sprache
Die Suchwortsättigung auf nicht englischen Websites ist lange noch nicht so weit fortgeschritten wie auf den englischsprachigen Websites. Bei nicht englischen Suchmaschinen ist es für Unternehmen daher viel einfacher, lukrative Ratings für bestimmte Suchbegriffe zu erzielen.

Vor diesem Hintergrund sollten für die Optimierung einer französichen Website für den Begriff ‘assurance auto’ auf Google.fr viel weniger Ressourcen erforderlich sein, als dies für den Suchbegriff ‘car insurance’ auf den US-amerikanischen, britischen oder australischen Google-Sites der Fall wäre.

Zusammenfassung
Unternehmen jeder Größe können den globalen Weg gehen. Man braucht bloß eine Website, vernetzte Computer und den entsprechenden unternehmerischen Weitblick. Um dies tun, ist eine lokale Denkweise notwendig.

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) und eine mehrsprachige Marketing-Strategie legen den Grundstein internationaler Initiativen. Die Verwendung eines sperrigen Stils, einer mangelhaften Grammatik, eines unangemessenen Tons und/oder einer sachlich unzutreffenden Terminologie können den Eintritt in neue Märkte erheblich behindern. Daher stellt die Lokalisierung eine entscheidende Facette einer jeden globalen Strategie dar.

Entdeckt im Internet 10 – Flashbanner ohne Programmierkenntnisse erstellen

Heute war ich auf der Suche nach einer einfachen Möglichkeit, wie man ohne Kenntnis von Flash-Programmierung Werbebanner in dieser “Sprache” erstellen kann. Dabei bin ich auf die Website Bannersnack.com gestossen. Hier kann man nach einfacher Registrierung (man kann sich auch via Facebook-Account einloggen) gleich anfangen, seine Werbebanner zu gestalten.

Für die Erstellung stehen alle gängigen Standardformate zur Verfügung. Danach besteht die Möglichkeit, Bilder, Text oder Clip-Arts in das Banner einzubauen. Es können ähnlich wie bei PowerPoint-Präsentationen mehrere Folien erstellt werden, die dann nacheinander abgespielt werden. Zwischen den Folien kann man ausserdem Übergänge einfügen. Auch die Anzeigedauer der einzelnen Folien kann individuell eingestellt werden.

Hier oben könnt Ihr ein Beispiel sehen, das ich innert wenigen Minuten erstellt habe. Kein Meisterwerk, aber daran seht Ihr nur, wie viel möglich wäre, wenn man etwas mehr Zeit in die Gestaltung investiert ;-) . Die Erstellung der Banner ist kostenlos, um sie dann jedoch vollumfänglich nutzen (downloaden oder Code ohne “Wasserzeichen” bzw. den Link, der in meinem Beispiel am unteren Rand erscheint, einbinden) kann, muss man sein Werk mittels Credits kaufen. Der Download kostet nachher 4 Points, das Einbinden des Codes 6 Points.  Man muss mindestens 10 Credits für 19$ kaufen. Aber trotz der Tatsache, dass der Dienst nicht ganz kostenlos ist, kann sich die Investition im Gegensatz zu einem Auftrag an einen Profi für kleine Unternehmen mit etwas gestalterischem Flair lohnen :-) .

Online-PR auf dem Vormarsch: Gastbeitrag von Melanie Tamblé

Da ich leider in letzter Zeit sehr beschäftigt war, habe ich schon seit Längerem keinen Beitrag mehr publiziert. Stattdessen folgt hier ein Gastbeitrag von Melanie Tamblé von der ADENION GmbH. Melanie Tamblé ist Online-Marketing Expertin und Mitgründerin der ADENION GmbH. Die ADENION GmbH entwickelt seit 2000 Softwarelösungen und Portale für Online-Marketing und -Vertrieb.

Online-PR auf dem Vormarsch

Public Relations (PR) galten schon Mitte des 19. Jahrhunderts als effektives und kostengünstiges Mittel ein Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen bekannt zu machen. Seitdem hat sich durch den technologischen Fortschritt einiges verändert, so dass nun auch die PR vor neuen Herausforderungen steht. Das Internet hat in die Unternehmen Einzug gehalten und bietet ungeahnte Kommunikationsmöglichkeiten für Presseabteilungen und Agenturen. Waren PR-Fachleute früher noch ausschließlich auf Journalisten als Informationsvermittler angewiesen, können sie nun durch das Publizieren von Pressemitteilungen auf Online-Presseportalen eine Veröffentlichung im Internet direkt und unmittelbar steuern. Weitere Möglichkeiten sind Einträge in Suchmaschinen und Web-Verzeichnissen, Newsletter und neuere Web 2.0 Strategien wie bloggen, twittern oder podcasten. So lassen sich nicht nur Medienkontakte, sondern auch die End-Zielgruppen erreichen.

Presseportale, Blogs und Co.
Es sind eine Vielzahl von Presse- und Newsportalen entstanden, die aktuelle Pressemitteilungen und Nachrichten veröffentlichen. Einerseits gibt es kostenpflichtige Presseagenturen und Presseportale, die neben der Veröffentlichung auf ihrem Portal einen weiteren Verteilerdienst für die Meldung anbieten. Auf der anderen Seite gibt es aber auch zahlreiche kostenfreie Presseportale, die besonders für kleinere Unternehmen eine günstige Möglichkeit bieten ihre Medienpräsenz zu vergrößern. Eine Liste mit den wichtigsten Presseportalen ist unter http://www.pr-gateway.de/presse/presseportale zu finden.
Neben Nachrichtenportalen gibt es darüber hinaus Artikelverzeichnisse, die Fachartikel aus unterschiedlichen Bereichen sammeln. Mit einer Veröffentlichung eines eigenen Artikels auf einer anderen Internetseite können wichtige Links auf die eigene Website generiert werden. Dies ist ein effektives Mittel, um die Aufmerksamkeit auf das eigene Unternehmen zu lenken. Für effektive Backlinks sorgen auch Einträge in Social News Portalen, die nach einer Studie des britischen Meinungsforschungsunternehmens hitwise von 45% Internet-Usern genutzt werden. Ebenso sind RSS-Feeds für die Verbreitung von Unternehmensinformationen nicht mehr wegzudenken. Wichtige Pressemitteilungen und Newsletter können mit dem RSS-Nachrichtenticker von Kunden abonniert und direkt abgerufen werden.
Dank der schnellen Entwicklung der Web 2.0-Anwendungen, sind auch viele neue Wege entstanden, mit den bestehenden und potenziellen Kunden in den direkten Austausch zu treten. Über das Social Community Netzwerk Twitter lassen sich beispielsweise Kommentare, News und Pressemitteilungen als Kurznachricht kommunizieren. Eine persönliche Note können Unternehmen ihren Informationen in Corporate Blogs geben. Hier stehen Meinungen zu bestimmten Themen und Ereignissen im Vordergrund, die sofort von Kunden und Mitarbeitern kommentiert werden können.

Tipps für die Veröffentlichung von Texten im Internet
Wer im Internet gefunden werden will, muss sich an die Regeln der Suchmaschinen halten. Ein geschickter Einsatz von Keywords (Suchwörtern) und Links sorgt für bessere Auffindbarkeit und eine höhere Position in den Trefferlisten von Google und Co. Pressemitteilungen sind dafür ein ideales Medium. Sie sind aktuell, enthalten viel Text und verlinken auf die eigene Website. Es lohnt sich zudem Pressemitteilungen auf möglichst vielen Presseportalen zu veröffentlichen, um damit eine hohe Reichweite für Medienkontakte und Endkunden zu erzielen. Doch auch hier ist die Textgestaltung gewissen Richtlinien unterworfen. Neben einer klaren Gliederung mit Titel, Teaser und Haupttext mit Zwischenüberschriften, sollten inhaltlich relevante Nachrichten mit Mehrwert für Leser und Portal die Regel sein, da werbliche Pressemitteilungen von vielen Portalen nicht veröffentlicht werden. Gleiches gilt für die Keyworddichte. Wichtige Keywords sollten nur in inhaltlich sinnvollen und relevanten Zusammenhängen verwendet werden. Des weiteren sollten Links sparsam und diskret eingesetzt werden, um eine Veröffentlichung zu garantieren. Befolgt man diese Hinweise, steht einer wirkungsvollen Online-PR nichts mehr im Wege.

Veröffentlichung von Pressemitteilungen
Mit einer gezielten Verbreitung von Pressemitteilungen über eine Vielzahl von Presse- und Nachrichtenportalen lassen sich Zielgruppen und Medienkontakte leichter erreichen und direkter adressieren. Eine individuelle Erfassung auf jedem einzelnen Presseportal ist allerdings aufwändig und zeitintensiv. Mit dem Onlinedienst PR-Gateway (www.pr-gateway.de) wird diese Arbeit erleichtert. Die Pressemitteilungen werden nur einmal erfasst und per Klick parallel an zahlreiche Presseportale, RSS-Portale und an einen speziellen Twitter-Kanal übermittelt.

Portrait PR-Gateway

Mit dem Onlinedienst ‚PR-Gateway’ (http://www.pr-gateway.de) der ADENION GmbH lassen sich erstmals Pressemitteilungen per Klick parallel auf zahlreichen Presseportalen, RSS-Portalen und auf einem speziellen Twitter-Kanal im Internet veröffentlichen. Das spart vor allem Zeit und Aufwand für die Mehrfacherfassung und bringt mehr Reichweite in kürzerer Zeit.

‚PR-Gateway’ ist komplett webbasiert und bietet Unternehmen und PR-Agenturen einen zentralen Zugang zu PR-Portalen und Presseversendern im Internet. Dabei werden die Pressemitteilungen in ‚PR-Gateway’ nur einmal erfasst und mit relevanten Kontaktdaten und Schlagworten hinterlegt. Für die Veröffentlichung der Pressemitteilung im Internet werden die gewünschten Pressedienste und Portale einfach aus einer Liste ausgewählt. Die Pressemitteilung wird anschließend per Klick an über 50 Presseportale, 11 RSS-Verzeichnisse und einen speziellen Twitter-Kanal (Stand: Dezember 2009) übermittelt.

PR-Gateway ist multi-mandantenfähig und kann daher von Unternehmen und Agenturen zur einfachen Verwaltung beliebig vieler Kunden, Abteilungen und Presse-Projekte genutzt werden. Der Dienst ist webbasiert und von überall her bedienbar. Die einfache Handhabung des Systems ermöglicht eine intuitive Bedienung und bietet den Vorteil einer orts- und zeitunabhängigen Bearbeitung, z.B. auch durch freie Mitarbeiter. In den Profileinstellungen werden Unternehmens- und Kontaktdaten für verschiedene Kunden oder Projekte hinterlegt und mit Standardeinstellungen für bestimmte Portale und Newsdienste gespeichert.

Vor allem die Reichweite der klassischen Pressearbeit kann mit einer Veröffentlichung auf Presseportalen, in Pressediensten und News-Verzeichnissen um ein Vielfaches erhöht werden. Zusätzlich wird die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen durch qualifizierten Content und Backlinks von hochwertigen Newsportalen nachhaltig verbessert. ‚PR-Gateway’ bietet eine zentrale Verwaltung und Schnittstelle zu den wichtigsten PR-Portalen.

Weitere Publikationen und White Papers:
http://www.pr-gateway.de/presse

Entdeckt im Internet 9 – Thumbnails erstellen

Entdeckt im Internet 9 – Thumbnails erstellen

Mit dem folgenden Dienst könnt Ihr ganz einfach und kostenlos ein Thumbnail (ein kleines Vorschaubild) von Eurer Website oder Eurem Blog erstellen lassen. Ihr könnt damit Euren Blog oder Eure Website auf andern Seiten bewerben. Oder eine Gallerie Eurer Fotos erstellen. Oder euch selbst was einfallen lassen ;-) .

http://www.thumbalizr.com/index.php
Um ein Thumbnail zu erstellen müsst Ihr einfach die URL eingeben, die Grösse wählen und per “Rechtsklick – Grafik speichern” herunterladen. Der Dienst ist zwar noch im Beta-Stadium, funktioniert aber einwandfrei :) . Wir haben damit zum Beispiel das Vorschaubildchen von unserem Blog auf der Startseite unserer Website platziert um unsere Websitebesucher damit auch auf unseren Blog aufmerksam zu machen.



Entdeckt im Internet 8 – Online Buttons im Web 2.0-Look erstellen

Wenn Ihr für eure Website oder euer Blog Buttons erstellen wollt, aber selbst mit Grafikprogrammen nicht so vertraut seid, bieten die folgenden 3 Onlinedienste eine kostenlose Möglichkeit, Buttons im Web 2.0-Stil in kurzer Zeit und ohne Grafik-Kenntnisse selbst zu erstellen.  Dieser Beitrag passt auch gleich in die neu ausgerufene Blogparade Pimp your Page (Pagegloss)” von bblogs.de. In dieser Blogparade geht es darum, Tools und Dienste vorzustellen, die den Blog oder die Website für die Besuch attraktiver, schicker oder interaktiver macht. Ich finde  das Projekt interessant und bin gespannt, was da so zusammen kommt!

Alle Dienste sind sehr einfach zu handhaben und die Buttons können nach Lust und Laune angepasst werden. Hier zwei Beispiele, die ich in einigen Minuten erstellt habe:

Web 2.0 Badges AsButtonGen Freshbadge

Also nichts wie los und selbst ausprobieren! :-)

Entdeckt im Internet 7 – Online kostenlos Banner erstellen

Habt Ihr schon mein neues Peel-Banner rechts oben gesehen? Ich habe es mit 123-banner.com online kostenlos erstellt. Einziger “Haken” ist, dass man für den kostenlosen Einsatz den Hinweis auf die Website im Banner belassen muss. Wenn man das Banner lieber ohne das 123-Logo haben möchte, kann man günstig einen Premium-Zugang für 12 Stunden, 7 oder 30 Tage erwerben.

Ausser den Peel-Bannern könnt Ihr auch “normale” Banner in den Formaten 80×210px, Skyscraper-Banner, graphische und Foto-Banner, sowie solche mit Ton erstellen.

Das Banner ist innert wenigen Minuten erstellt. Dazu könnt Ihr ein Bild uploaden, danach gebt Ihr den gewünschten Text ein und wählt die Farben aus. Danach bekommt Ihr einen Code, den Ihr dann einfach in Euer Websitentemplate einbindet. Voilà, euer Banner ist fertig :-) .

Entdeckt im Internet 6 – BlogUpp, ein Linkbuildingportal

Wenn man eine eigene Website oder einen eigenen Blog betreibt, ist man immer auf der Suche nach (guten) Backlinks. Gerade am Anfang ist das jedoch nicht ganz so einfach. Deshalb gibt es Dienste, die diesen Linktausch automatisieren und damit effizient gestalten wollen. Einen dieser Dienste, BlogUpp.com, teste ich gerade, vielleicht habt Ihr das Widget unten in der rechten Seitenleiste schon gesehen.

Die Anmeldung für den Dienst ist extrem einfach, man trägt nur die URL der eigenen Website in ein Feld ein, klickt “OK” und bekommt dann einen Code, den man auf der eigenen Site einfügen muss.  In diesem Widget sollen dann Vorschaubilder von Blogs anderer Teilnehmern des Programms angezeigt werden. Wenn man mit der Maus über das Thumbnail fährt, wird ein Teaser des neusten Beitrags angezeigt. Im Gegenzug wird der eigene Blog ebenfalls in den Widgets der anderen Teilnehmer angezeigt. Alle Blogs werden zuerst geprüft und erst dann freigeschaltet.

Verschiedene Blogbeiträge aus dem Jahr 2008 befassen sich mit BlogUpp und die meisten waren der Meinung, dass es vor allem im deutschsprachigen Raum wohl noch zu wenige angemeldete Blogs gibt, damit der Dienst wirklich interessant ist.  Ausserdem wird das Widget von vielen Blogbetreibern (wie auch von mir, wie ich zugeben muss) eher schlecht, d.h. im unteren Bereich der Website, positioniert.

Trotz der eher negativen Berichte über BlogUpp werde ich den Dienst mal eine Weile testen. Erstens ist unterdessen etwas mehr Zeit ins Land gegangen und es haben sich (hoffentlich) mehr Blogbetreiber bei BlogUpp angemeldet. Zweitens finde ich die Idee an sich, themenverwandte Blogs zufallsmässig auf dem eigenen Blog angezeigt zu bekommen, spannend. Da kann man auch selbst noch die eine oder andere Perle entdecken.

Falls Ihr auch schon Erfahrungen mit BlogUpp oder ähnlichen Diensten gemacht habt, freue ich mich auf Eure Kommentare!

AdWords: die 3 grössten Anfängerfehler

AdWords: die 3 grössten Anfängerfehler

Hier nun also der erste Teil der angekündigten AdWords-Serie. Wie schon erwähnt sieht AdWords zu Beginn recht einfach aus, Google macht einem das Leben mit einigen Standard-Einstellungen leicht. Meint man zumindest. Doch trotz guter Kostenkontrolle kann AdWords bald zu einer relativ kostenintensiven Werbemassnahme im Vergleich zu ihrem Nutzen werden, wenn man einige wichtige Punkte nicht beachtet. Deshalb hier die 3 grössten Anfängerfehler (die natürlich auch ich gemacht habe… ich spreche also aus leidvoller Erfahrung):

  1. Eure Anzeigen sind zu generell formuliert. Wenn Ihr Euren Blog oder Eure Website ganz generell über AdWords vermarkten wollt, klappt das häufig eher schlecht. Überbegriffe wie Marketing oder Projektmanagement sind meistens bereits sehr gut abgedeckt und eine Platzierung auf der ersten Ergebnisseite von Google kostet Euch ein kleines Vermögen. Besonders wenn Ihr mit Eurem Blog keine kommerziellen Ziele verfolgt und mit Werbeeinnahmen vielleicht ein paar Euro im Monat verdient, lohnt sich das unter keinen Umständen. Es ist viel einfacher einen einzelnen Beitrag oder eine einzelne Leistung ganz konkret zu bewerben. Dann habt Ihr auch die Möglichkeit, viel spezialisiertere Keywords zu verwenden. So spart Ihr Geld und Ihr bekommt erst noch “qualifiziertere” Besucher, denn die User, die auf Eure Anzeige klicken, wissen bereits im Vorfeld besser, was sie erwartet.
  2. Ihr lasst Google die Kosteneinstellungen machen. Google meint es ja gut, sie machen uns den Einstieg so einfach wie möglich. Aber das rentiert sich nicht. Bei meinen AdWords-Anzeigen war mit der Einstellung CPC-Gebote automatisch einstellen, um die Klickanzahl für Ihr Budget zu maximieren für die Cost-per-Click-Gebote eine Obergrenze von 2.75  Fr. (ca. 1,80 €). Eigentlich klingt die Einstellung Klickanzahl für Ihr Budget maximieren doch toll. Nur war das (auch in Verbindung mit schlechten (sprich: zu generellen) Keywords) viel zu teuer. Ihr könnt bei Google Analytics für jedes einzelne Keyword einstellen, wie hoch das maximale Gebot sein soll. Google zeigt euch in der Keyword-Übersicht jeweils auch an, wie teuer es ist, wenn Ihr mit einem bestimmten Keyword auf der ersten Ergebnisseite erscheinen wollt. Dazu müsst Ihr aber die oben genannte Einstellung ändern zu .
  3. Ihr vergleicht die Performance Eurer Anzeigen nicht. Die Arbeit ist nicht getan, wenn eine Anzeige aufgeschaltet ist. Wenn Ihr mit AdWords Erfolg haben wollt, lohnt es sich, am Anzeigentext zu feilen. Hier macht es uns Google wirklich einfach. Ihr könnt für eine Kampagne mehrere Anzeigen schalten und deren Leistungen vergleichen. Erstellt also für eine Leistung oder ein Angebot mehrere Anzeigen mit verschiedenem Text und vergleicht sie unter einander. So findet Ihr heraus, was Eure Kunden am meisten anspricht und wo sie lieber die Finger davon lassen.

Welche Fehler habt Ihr bei Euren ersten Kampagnen mit AdWords gemacht, welche (Anfänger-)Fehler sollte man noch vermeiden? Freue mich auf Eure Kommentare!

Probleme mit Feedburner? Vielleicht fehlt nur ein Plugin!

Als ich meinen Blog eröffnet habe, habe ich ihn gleich auch bei Feedburner angemeldet. Man möchte ja wissen, wie viele Leute sich den RSS- oder Atom-Feed der eigenen Website / des eigenen Blogs abonnieren. Doch die Entäuschung liess nicht lange auf sich warten: wochenlang hatte ich zwischen 0 und 2 Abonnenten. Zu Beginn denkt man sich noch “na gut, kann sein, dass nur wenige Leute mein Blog lesen wollen”. Doch nachdem ich das Wordpress-Plugin “Feedstats” installiert hatte und mir dieses ganz andere Zahlen lieferte, wollte ich dann doch wissen, welche der beiden Statistiken nun stimmt.

Also habe ich mal ein Bisschen recherchiert und siehe da: Feedburner alleine reicht nicht, um aussagekräftige Statistiken zu erstellen, weil er nur jene Abonnenten zählt, die den Feed direkt mit Feedburner abonnieren. Abhilfe schafft das Wordpress-Plugin FeedSmith (danke für diesen Hinweis an Cindy von der Blogwiese!). Nach der Installation zeigt nun auch Feedburner ermutigendere Feed-Zahlen an :-) .

Mir ist es jedoch ein Rätsel, weshalb ich nirgends auf der Feedburner-Seite (zum Beispiel beim Aufsetzen des Feeds?) auf dieses Plugin hingewiesen werde (nur wenn man WIRKLICH sucht, findet man in der Hilfe unter “Creating your Wordpress Feed” den Hinweis). Denn mit 0-2 Feedlesern macht Bloggen einfach weniger Spass;-) .

Tools und Tipps zu SEO

Tools und Tipps zu SEO

Leider habe ich diese Woche nicht so viel Zeit, deshalb gibt’s diese Woche nur einen Linktipp:

Für alle, die sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigen bietet die folgende Website viele wertvolle Tools, Tutorials und Tipps:

http://www.seo-united.de

Viel Spass damit! :)